Flughafen Dresden
Technische Angaben
Start- und Landebahn
Landerichtung der Landebahn 04: 41°
Landerichtung der Landebahn 22: 221°
Start- und Landebahn (alt): 2.508 m x 80 m
Start- und Landebahn (neu; ab 9/07): 2.850 m x 60 m
26 Abstellpositionen für Flugzeuge
6 Fluggastbrücken
Betriebszeiten
24-Stunden-Betrieb mit lokalen Einschränkungen
Allwetterflugbetriebsstufen
CAT I, CAT II, CAT IIIb
Gegenwärtige Abfertigungskapazitäten pro Jahr
3,5 Millionen Passagiere (Terminal-Kapazität ist
durch Ausbau des Westflügels erweiterbar auf 4,5
Millionen Passagiere)
10.000 Tonnen Luftfracht
10.000 Tonnen Luftpost
Meteorologische Grunddaten
Flughafenbezugstemperatur: 23,2°C
Maximum Januar: 1,7°C
Minimum Januar: -3,0°C
Maximum Juli: 23,2°C
Minimum Juli: 13,4°C
Betankung
Alle erforderlichen Vergaser- und
Turbinentreibstoffe sowie Ölsorten werden angeboten
(Jet A1, Avgas-100 LL, D 100, D 80, Multigrad 15W40,
Ö100).
Betankungsunternehmen:
TFSS-Tankdienst Turbo Fuel, Services Sachsen GbR
Verkehrsstatistik
Seit der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990
hat sich die Passagierzahl des Dresdner Flughafens
mehr als verneunfacht. Im Jahr 2006 wurde mit 1,84
Millionen Fluggästen ein neuer Rekord aufgestellt.
Nach dem 11. September 2001 war die Passagierzahl
auf rund 1,5 Millionen gesunken. Von diesem Rückgang
hat sich der Flughafen inzwischen endgültig erholt.
2007 ist aufgrund der Sanierungsarbeiten an der
Start- und Landebahn mit einer Stagnation auf dem
erreichten hohen Niveau zu rechnen. In den
Folgejahren wird ein Sprung über die
Zwei-Millionen-Marke angestrebt.
Personal
Mitarbeiter (Stand: Januar 2007)
Die Flughafen Dresden GmbH beschäftigt 205
Mitarbeiter. Diese verteilen sich wie folgt auf die
Stabsstellen und Abteilungen:
Geschäftsführung/Stäbe: 16
(Marketing/PR: 6; Umweltschutz: 2; Justiziariat: 2)
Kaufmännische Verwaltung: 15
Aviation: 83
Non-Aviation: 25
Technik: 66
Sanierung und Verlängerung der Start- und Landebahn
des Flughafens Dresden
Der Flughafen Dresden macht sich fit für die
Zukunft. In den Jahren 2006 und 2007 wird eine neue
Start- und Landebahn (SLB) parallel zur heutigen
Piste gebaut – und zwar aus hochfestem Beton, damit
die SLB mindestens 30 Jahre hält. Mit 2.850 Metern
Gesamtlänge wird die neue Bahn 350 m länger als die
alte. Die Bahnbreite verringert sich um 20 auf 60
Meter.
An der Sanierung und Verlängerung der 1955 erbauten
SLB führt kein Weg mehr vorbei. Trotz zweier
Generalüberholungen in den Jahren 1974 und 1989
traten schon nach wenigen Jahren wieder Schäden
zutage. Nach der Wende stieg die Zahl der Starts und
Landungen deutlich an, die mechanische Belastung der
SLB nahm erheblich zu.
Jetzt wird der gesamte Ober- und Unterbau erneuert.
Mit dem Neubau geht die Anpassung der Rollbahnen,
der Befeuerungsanlagen, der Anlagen zur Ableitung
von Regen- und Schmelzwasser sowie der Peilsender
einher. Außerdem wird die Flughafenrandstraße
angepasst. Schließlich wird die alte SLB abgerissen
und begrünt.
Nach Abschluss dieser Arbeiten, in der zweiten
Jahreshälfte 2007, werden rund 500 Millionen Euro
seit der Wiedervereinigung in den Aus- und Umbau des
Dresdner Flughafens investiert worden sein. In den
vergangenen Jahren sind bereits ein neues Terminal
für jährlich bis zu 3,5 Mio. Passagiere, ein
Parkhaus mit 1.559 Stellplätzen, ein neuer Tower,
eine Kleinflugzeughalle, eine neue Feuerwache und
mehrere Logistikzentren für Schenker errichtet
worden.
9.
August 2007 Heute fanden im Umfeld der
neuen Start- und Landebahn Vermessungsflüge
statt. Die Flugvermessung, d.h. die Kalibrierung
der Navigations-, Überwachungs- und
Radar-Anlagen, ist ein wichtiger Bestandteil der
Sicherheitskette im Luftverkehr. Gleichzeitig
soll die Belastung des Luftraums durch exakte
Vermessungen so gering wie möglich gehalten
werden.
Gut drei Wochen vor den ersten regulären
Starts und Landungen auf der sanierten und
verlängerten Runway des Dresdner Flughafens
sind die Markierungsarbeiten in vollem
Gange.
Mittels Hochdruckwasserstrahlverfahren
(2.500 bar) wird derzeit die neue Start- und
Landebahn komplett abgestrahlt, um eine
saubere, homogene und griffige Oberfläche zu
gewährleisten. Durch kreisförmige Bewegungen
entsteht auf dem Beton eine entsprechende
Musterung. (Fotos: Flughafen Dresden GmbH)
Projekt-Tagebuch 2007 (2. Halbjahr)
14. Juli 2007
Das erste Flugzeug ist in Abstimmung mit dem
Sächsischen Ministerium für Wirtschaft und Arbeit
und der Luftaufsicht auf der neuen Start- und
Landebahn gelandet. Am Steuer saß
Flughafen-Geschäftsführer Dr. Michael Hupe (im Foto
links). Der begeisterte Hobby-Pilot setzte um 11:06
Uhr mit einer Cessna C172 auf der 2.850 Meter langen
Betonpiste auf. Mit an Bord war auch Manfred Kunath,
Technischer Leiter des Flughafens.
9. Juli 2007
Derzeit bohren die Arbeiter Löcher für die
Befeuerungsanlage in die neue Betonbahn und kleben
die ersten Befeuerungstöpfe bereits ein. Außerdem
wird in der Start-/Landerichtung 04 die Kursantenne
aufgebaut und es werden dafür Kabel verlegt.
2. Juli 2007
Es ist geschafft: Auch das letzte der vier
Schließwochenenden ist Geschichte. Am Morgen des 2.
Juli begann wieder der normale Flugbetrieb. Rund
8.000 Fluggäste wurden an den vergangenen
Wochenenden mit Bussen zwischen Dresden und
Leipzig/Halle befördert. Bis zur offiziellen
Inbetriebnahme der Start- und Landebahn (SLB) am 6.
September gibt es für die Arbeiter aber noch viel zu
tun. Hier der aktuelle Stand der Arbeiten:
Der Beton der SLB sowie der Rollbahnen E (»Echo«)
und H (»Hotel«) ist vollständig eingebracht.
Der Einbau der Entwässerungssammler und
Drainageleitungen ist weitestgehend abgeschlossen.
Die Schlitzrinnen seitlich der SLB sind einsatzfähig
und entwässern bereits die neue Bahn.
Das Fugenschneiden auf der SLB ist abgeschlossen.
Das Aufweiten und Vergießen der Fugen läuft
kontinuierlich.
Mittels Hochdruckwasserstrahlverfahren (2.500 bar)
wird die neue SLB ab Mitte Juli komplett
abgestrahlt, um eine saubere, homogene und griffige
Oberfläche zu gewährleisten.
Die Hauptkabeltrassen werden von den Ausrüstern
elektro- und nachrichtenseitig bestückt.
Die Bohrarbeiten für die Befeuerung laufen
kontinuierlich. Es werden 1.595 Lampen eingebaut,
davon 638 neue Unterflur- und 669 Überflurlampen.
Die restlichen Lampen werden aus dem Altbestand
wieder verwendet. Für die Unterflurlampen bohren die
Arbeiter etwa 70 cm tiefe Löcher in den Beton. Der
Durchmesser beträgt 8 bis 12 Zoll (25 bis 32 cm).
Die Unterflurlampen werden mit einem Harz in die
Betonlöcher eingeklebt, damit Flugzeuge darüber
rollen können.
Die Deutsche Flugsicherung baut an beiden Enden der
SLB Kursantennen für das Instrumentenlandesystem
(ILS) auf. Danach folgen die Einmessarbeiten.
Der Deutsche Wetterdienst installiert seine
Instrumente zur Ermittlung der Sicht- und
Wetterverhältnisse.
Das Glatteisfrühwarnsystem wird installiert und die
Sensorik für das CAT II/III-Rollführungssystem
eingebaut (Fliegen bei schlechtem Wetter und
schlechter Sicht).
Die USV-Anlagen (unterbrechungsfreie
Stromversorgung) für den CAT II/ III-Betrieb werden
errichtet. Das bedeutet: Die Stromversorgung für die
Befeuerung wird bei Netzstörungen sofort (»in null
Sekunden«) auf Batteriebetrieb umgestellt.
Die Sicherheits-Randstreifen nördlich und südlich
der SLB – die so genannten Schultern – werden
hergestellt.
Die Oberflächen rund um die SLB werden mit
Mutterboden angeglichen.
Im August erfolgen Beschilderung und Markierung der
SLB.
Projekt-Tagebuch 2007
28. Juni 2007
Die Betonierung der neuen Start- und Landebahn ist
größtenteils abgeschlossen - Grund genug, auf das
Erreichte anzustoßen und zu feiern. Zu einem
»Betonfest« lud der Flughafen Dresden deshalb die
Bauarbeiter in die Ausflugsgaststätte »Waldmax« in
der Dresdner Heide ein. Im Biergarten gab es für die
Bauleute Gegrilltes und Getränke gratis. Manfred
Kunath, Technischer Leiter der Flughafen Dresden
GmbH, und Monika Schwertfeger, Verkehrsleiterin der
Flughafen Dresden GmbH, überreichten eine
Luftaufnahme von der Großbaustelle an Christoph
Adler.
22. bis 25. Juni 2007
An der Start- und Landebahn herrschte wieder
Hochbetrieb: Am dritten von insgesamt vier
Schließwochenenden wurde der letzte der vier
Betonstreifen - bestehend aus 594 Platten -
gegossen. Der Flugbetrieb ruhte wiederum für 64
Stunden. Diese Zeit wurde genutzt, um im Flughafen
Dresden Terminal eine Evakuierungsübung
durchzuführen. Hier einige Eindrücke von den
Betonierungsarbeiten »auf den letzten Metern.
Am Sonntag, dem 24. Juni, war es dann soweit: der
Betonfertiger des Bauunternehmens Bilfinger & Berger
erreichte mit einer Geschwindigkeit von etwa 60
Metern pro Stunde die Zielgerade. Das entsprach
einer Einbaumenge von rund 350 Kubikmetern Beton pro
Stunde. Dr. Michael Hupe (links), Geschäftsführer
der Flughafen Dresden GmbH, und Manfred Kunath,
Technischer Leiter der Flughafen Dresden GmbH,
hissten aus diesem freudigen Anlass die Flagge des
Airports. Zusammen mit Niederlassungsleiter
Christoph Adler (Bilfinger & Berger) setzten sie zum
so genannten Besenstrich an (siehe Tagebucheintrag
vom 31. Mai ). Bevor der Beton getrocknet war,
verewigten sich einige Flughafen-Mitarbeiter mit
ihren Händeabdrücken auf der neuen Piste.
15. Juni 2007
In Dresden ruht ab 15 Uhr zum zweiten Mal der
Flugbetrieb. Bis 18. Juni, 7 Uhr, werden alle Starts
und Landungen auf dem Flughafen Leipzig/Halle
abgefertigt. Bus-Shuttles sind wieder im Einsatz.
Auf der Großbaustelle Start- und Landebahn wird der
dritte der insgesamt vier 2.850 Meter langen und 15
Meter breiten Betonstreifen gegossen. Während der
Flugbetrieb ruht und betoniert wird, findet am 16.
Juni eine Notfallübung statt.
Am 13. Juni berichtete das MDR-Fernsehen im
Abendprogramm über Dresdens größte, längste und
spannendste Baustelle. Die 30-minütige Reportage
trug den Titel »Buckeln für die neue Piste - der
Dresdner Flughafen im Ausnahmezustand«. 140.000
Zuschauer sahen den Beitrag, was einem guten
Marktanteil von 8,1 Prozent in Sachsen entsprach.
Die Reportage wird am 9. Juli 2007 um 8:35 Uhr im
MDR-Fernsehen wiederholt und ist bundesweit über
Satellit und Kabel empfangbar.
8. Juni 2007
Die Betonierungsarbeiten sind näher an die
bestehende Start- und Landebahn (SLB) herangerückt.
Um 15 Uhr wurde der Flugbetrieb eingestellt, um den
zweiten 15 Meter breiten und 2.850 Meter langen
Betonstreifen gießen zu können. Drei Mischanlagen
und zwei Betonfertiger - bestehend aus jeweils zwei
Fertigereinheiten - sind diesmal im Einsatz. Um
Mitternacht nehmen die Fertiger ihre Fahrt auf. Die
Fahrtdauer beträgt rund 35 Stunden - also bis 10.
Juni gegen Mittag.
In Spitzenzeiten rollt alle 18 Sekunden ein LKW zur
Baustelle. Deshalb ist am Autobahnanschluss
Dresden-Flughafen mit Behinderungen zu rechnen. Es
wird empfohlen, auf die Anschlussstelle
Dresden-Hellerau auszuweichen.
Der Flugbetrieb ruht bis 11. Juni, 7 Uhr. Rund 40
Starts und Landungen werden in diesem Zeitraum nach
Leipzig/Halle verlegt. Es folgen drei weitere
Schließungswochenenden.
31. Mai 2007
Am Mittag hat die Betonierung der neuen Start- und
Landebahn (SLB) begonnen. Die Arbeiten finden in der
so genannten Zone B statt. Das heißt: Hier kann
betoniert werden, ohne dass der Flugbetrieb auf der
benachbarten alten Bahn beeinflusst wird. Zwei
Mischanlagen und ein Betonfertiger - bestehend aus
zwei Fertigereinheiten - sind im Einsatz.
Insgesamt werden nebeneinander vier 15 Meter breite
und 2.850 Meter lange Betonstreifen gegossen. Der
erste Streifen wächst pro Stunde um 50 bis 80 Meter.
Der Betonfertiger arbeitet sich dabei von Weixdorf
in Richtung Hellerau vor. Pro Stunde werden rund 700
Tonnen Beton verbaut. 40 Laster sind im Umlauf und
rund 150 Arbeiter pro Schicht im Einsatz. Im Beton
werden Anker eingebracht, die ihn bei thermischen
Bewegungen stabilisieren. Die neue SLB bleibt
dadurch immer in der richtigen Lage.
Auffallend ist ein großes Zelt, das der
Betonfertiger hinter sich herzieht. Dieses schützt
den frischen Beton vor Regen.
Mit dem so genannten Besenstrich werden auf der
zunächst glatten Oberfläche der Betonbahn kleine
Rillen eingebracht. Die Arbeiter verwenden dafür
einen speziellen, breiten Besen. Somit wird die
Griffigkeit des Betons verbessert. Die mit dem
Besenstrich beauftragten Arbeiter legen am Tag
immerhin bis zu 15 Kilometer Fußweg zurück.
April 2007
Auf Dresdens derzeit größter Baustelle kommen die
Arbeiten zügig voran. Die Konturen der neuen Start-
und Landebahn sind bereits zu erkennen. Gebaut wird
nach wie vor hauptsächlich nachts, damit am Tag der
Flugbetrieb stattfinden kann.
Mehr als 70 Prozent der Erdarbeiten sind bereits
beendet und mehr als die Hälfte der neuen
Entwässerungsschächte ist verlegt. Wegen des
felsigen Untergrunds - der Flughafen liegt in der
Moritzburger Kuppenlandschaft - musste sogar
gesprengt werden. Der Untergrund der neuen Bahn
wurde verdichtet und begradigt. Die Arbeiten an der
45 cm dicken Frostschutzschicht haben begonnen. Die
Steine dafür erhält der Flughafen aus sächsischen
Steinbrüchen.
Außerdem verlegten die Arbeiter im April
Kabelschutzrohre, begannen mit der Montage der
Landebahnbefeuerung und bauten die Betonmischanlage
in der Baustelleneinrichtung in Dresden-Rähnitz auf.
März 2007
Im Mittelpunkt des Baugeschehens im März stand der
Abbruch des 10-Meter-Streifens von der bestehenden
Startbahn, um Kabeltrassen und Abwasserleitungen
entfernen bzw. neu verlegen zu können. Auch die
Montagearbeiten für die neue Befeuerungsanlage haben
begonnen.
Pro Nacht fallen rund 1.500 Kubikmeter
Abbruchmaterial an. Rund 30 bis 40 LKWs
transportieren rund um die Uhr (außer sonntags)
Beton, Asphalt, Kabel, Erdstoffe und sonstige
Baustellenabfälle ab. Ihr Ziel ist die die
Baustelleneinrichtung des Flughafens in
Dresden-Rähnitz hinter dem Baumarkt. In diesem
Zwischenlager wird das Abbruchmaterial in Beton und
Asphalt getrennt und in einer Brecher- und
Siebanlage in verschiedene Kornfraktionen
aufgebrochen. Ein Teil des Betons kann wieder
verwendet werden. Überschüssiges Abbruchgut wird
entsorgt. Hier einige Impressionen von den
Bauarbeiten
12./13. März 2007
Startschuss für die eigentliche Sanierung und
Verlängerung der Start- und Landebahn (SLB): Nachdem
um 22:43 Uhr das letzte Flugzeug aus Frankfurt am
Main gelandet war, wurde die SLB für den Flugverkehr
geschlossen. Im Baucontainer erklärte Bauoberleiter
Hansjürg Rudek den Journalisten den Bauablauf für
die kommende Nacht (Foto oben links). Um 23:46 Uhr
rückten die Bagger, Walzen und eine so genannte
»Guillotine« an. Diese Maschine wirkt wie ein
Fallbeil, das mit einer Kraft von zwölf Tonnen den
Beton aufbricht. Von der alten Bahn wird zunächst
ein zehn Meter breiter Betonstreifen abgebrochen, um
Baufreiheit für die neue Piste zu schaffen. Jede
Betonplatte ist etwa 25 Quadratmeter groß. Die alte
Bahn besteht insgesamt aus rund 8.000 dieser
Platten.
In der ersten Nacht waren drei Baukolonnen im
Einsatz. Später werden es bis zu fünf Bautrupps pro
Nacht sein. Sie graben rund einen Meter in die Tiefe
und tragen dabei mehrere Schichten ab. Die oberste
Betonschicht ist ca. 18 bis ca. 23 Zentimeter dick
und stammt aus den Jahren 1988/89. Der darunter
liegende Asphalt aus dem Jahr 1972 ist etwa 25 cm
dick. Es folgt eine weitere Schicht Altbeton aus den
1950-er Jahren.
Mit einer Rampe zwischen Baustelle und alter SLB
wird jeden Morgen vor Flugbeginn die Flugsicherheit
wieder hergestellt. Das heißt: Die Bauarbeiter
schütten die in der Nacht entstandenen Baugruben
wieder zu.
5. März 2007
Der Ortsbeirat Klotzsche kam zu einer öffentlichen
Sitzung zusammen. Der Flughafen informierte dabei
über den aktuellen Stand beim Projekt Start- und
Landebahn und den bevorstehenden Beginn der
Nachtarbeiten.
Februar 2007
Im Februar erfolgte unter anderem der Einbau des
nördlichen Entwässerungssammlers (siehe Fotos). Der
Termin für den Beginn der nächtlichen Arbeiten steht
fest: Am 12. März werden die Tiefbauarbeiten und
damit die eigentliche Sanierung und Verlängerung der
Start- und Landebahn beginnen. Dazu erscheint ein
Interview mit dem Bauoberleiter Hansjürg Rudek in
der Ausgabe 1/2007 der Nachbarschaftszeitung
»Rundflug«. Das Heft wird Mitte März an die
Haushalte rund um den Flughafen verteilt und kann im
Internet heruntergeladen werden
Januar 2007
Neue Nachbarn für die Wetterfrösche: Die
Zwingeranlage für die Drogenspürhunde des Zolls ist
fertig gestellt. Der 12 m lange, 11 m breite und
2,50 m hohe Zwingerkomplex befindet sich neben dem
Landebahnbeobachtungshaus des Deutschen
Wetterdienstes. Der Neubau wurde erforderlich, weil
die alte Anlage sich im Baufeld der neuen Landebahn
befindet.Die Anlage besteht aus sechs je 6,5 m²
großen Zwingern. Jeder Zwinger verfügt über eine
wärmegedämmte Hundehütte und einen 3 m² großen
Freilauf. Die Futterküche ist 12 m² groß. Der Rohbau
der Anlage besteht aus Fertigbetonteilen. Bei den
Spürnasen handelt es sich um drei Deutsche
Schäferhunde (Sultan, Perle, Bomba), einen
Belgischen Schäferhund (Charly) sowie zwei
»Schäferhunde im Ruhestand«. Die Rückbauarbeiten für
den alten Zwinger sind für Anfang Februar angesetzt.
Mitte März geht die Sanierung und Verlängerung der
SLB in die heiße Phase. Dann beginnen die
eigentlichen Bauarbeiten. Der Großteil davon erfolgt
nachts, damit am Tag geflogen werden kann. Um
Baufreiheit zu schaffen, wird demnächst ein zehn
Meter breiter Betonstreifen von der alten Bahn
abgeschnitten. Am 23./24. Januar fanden dafür als
Versuch Probefräsungen statt.
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| Art der Tour |
Preis
pro Person |
Pauschalpreis |
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Dauer: ca. 1 Stunde |
4,00 EUR bei mind.
20 Pers. |
85,00 EUR bei weniger als
20 Pers. |
|
Maxi-Tour für Schüler/Kinder (mit Feuerwehr)
Dauer: ca. 1,5 Stunden |
5,50 EUR bei mind.
15 Pers. |
95,00 EUR bei weniger als
15 Pers. |
|
Mini-Tour für Erwachsene
Dauer: ca. 1 Stunde |
6,00 EUR bei mind.
15 Pers. |
85,00 EUR bei weniger als
15 Pers. |
|
Maxi-Tour für Erwachsene (mit Feuerwehr)
Dauer: ca. 1,5 Stunden |
8,50 EUR bei mind.
15 Pers. |
125,00 EUR bei weniger als
15 Pers. |
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Flughafenerlebnistour/
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Dauer: ca. 2 Stunde
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15,00 EUR bei mind.
15 Pers. |
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15 Pers. |
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Follow-me-Tour (max. 4 Personen)
Dauer: min. 2 Stunden |
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160,00 EUR |
Eine telefonische Reservierung ist für alle Führungen erforderlich.
Beratung / Reservierung
Sabine Göbel
Kundendienst
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Karin Bretschneider
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